Ein ganzer Topf voller Suppe
Mein bester Freund hatte mir neulich von seinen Bekannten aus seiner Arbeit erzählt. Es sind zwei außergewöhnliche Mädchen, na ja, eigentlich schon Frauen, die zusammen in einer Wohngemeinschaft wohnen. Daran ist natürlich nichts außergewöhnliches, wäre da nicht die Tradition, die diese Mädchen seit ihrem Studium in der Nachbarschaft eingeführt haben.. Während in normalen Häusern die Gäste mit einem. Glas Tee oder Kaffee empfangen werden, dachten sich die Frauen einen anderen Brauch aus. Das Teetrinken war ihnen zu langweilig und zu typisch, sie wollten mit etwas ganz anderem assoziiert werden. Diese Tradition ist ganz einfach und heißt Suppekochen. Jeden Tag kochen die Mädels einen ganzen Topf voll mit Suppe, obwohl sie nur zur Zweit wohnen. Warum dann eigentlich so viel? Na ja, weil sie jeden Tag Besuch bekommen, von der Nachbarschaft oder aus anderen Ecken der Stadt kommen Menschen, die gerne eine Schüssel Suppe aus dem Topf abbekommen wollen. Dabei sind die Geschmacksorten der Suppe egal, denn nicht das ist an der ganzen Tradition wichtig, sondern die Tatsache, dass man in aller Ruhe sich frei unterhalten kann und weiß, dass man bei den zwei netten Mädels immer willkommen ist.